Ferien in Wales und England 2008
29.9.2008
Nun sind wir zwar schon wieder 2 Wochen zurück, aber erst jetzt komme ich dazu, unseren Reisebericht zu schreiben. Ende August setzte unser voll bepacktes Auto von Frankreich nach England über. Mit an Board waren neben mir und meinem Mann Mark, auch noch unsere Hunde Jade und Ruby. Flint blieb bei meinen Eltern zu Hause und genoss dort im Mittelpunkt zu stehen.
Spät nachts erreichten wir müde Marks Elternhaus südlich von London. Am übernächsten Tag ging es dann weiter nach Süd-Wales, wo uns Heather, Ralph und ihre vier Kids schon sehnsüchtig erwarteten. Ruby und Jade machten große Augen, plötzlich so viele Kinder, die so gerne Hunde haben. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase fanden die beiden das „Marathon-Streicheln“ und Spielen ziemlich cool und vor allem Jade verharrte stundenlang um ihre Ganz-Körper-Massage zu genießen.
Das Wetter war uns in Wales ganz gut gestimmt (nur ein Tag regen) und so konnten wir jeden Tag lange Wanderungen am Strand und in der walisischen Gower machen. Ruby machte ihre ersten Erfahrungen mit Salzwasser und fand die Wellen besonders lustig. Mit den Kindern gab sie sich Wettrennen am Strand und Jade musste, ob sie wollte oder nicht, mit ihr in den Wellen toben.
Nach fünf Tagen machten wir uns wieder auf den Weg um unser Hauptziel, die North Yorkshire Moors, zu erreichen. Auf dem Weg dorthin, machten wir nochmals in Wales bei Mark und Jamie Bettison Stopp. Die zwei boten uns an, mit ihnen auf ein Training mit zu kommen. Da Jamie am nächsten Tag einen Field Trial hatte, wollte er unbedingt in einem Zuckerrübenfeld trainieren. Da dies scheinbar in Wales schwer zu finden ist, fuhren wir ganze eineinhalb Stunden nach England (zum Glück für uns bereits in die richtige Richtung), um dann in einem zugegebenen schönen Zuckerrübenfeld zu trainieren. Jamie und Mark hatten kaltes Wild mit und somit durfte Ruby ihr erstes Zuckerrübentraining mit Wild erleben. Nach fünf Tagen Blödeln mit vier Kindern sah der erste Retrieve dem entsprechend chaotisch aus. Zum Glück besonn sie sich bereits beim zweiten Retrieve wieder und zeigte eine sehr brave Leistung. Jade genoss das Training auch und wir konnten mit vielen wertvollen Tipps von Mark und Jamie im Gepäck aufbrechen.
Abends erreichten wir dann North Yorkshire, wo uns Malu und Daniel im wunderschönen Whitethorn bereits erwarteten. Die restlichen zehn Tage waren ausgefüllt mit Aktivitäten, so dass die Zeit LEIDER wie im Flug verging. Wir machten Ausflüge in die Moors, die immer noch wunderschön lila blühten, lange Wanderungen zu den Bridestones, Erkundungstouren an die Küste, übten das Tontaubenschießen, kochten gemeinsam (Mark wurde dabei zum Aga-Fan) und genossen lange gemütliche Abende und trainierten natürlich auch fleißig unsere Hunde.
Auch Picking-up im schönen Farndale stand auf dem Programm. Für Ruby waren dies ihre ersten richtigen Jagderfahrungen. Ich hatte sie zwar im Winter bereits einmal zu einer Jagd mitgenommen gehabt, aber nur zur Gewöhnung der Atmosphäre. Diesmal durfte sie auch zeigen was in ihr steckt. Wie immer bewies sie mir, dass sie Ruhe und Konzentration hat und arbeitete ausgesprochen gut. Besondern ihre natürlichen Anlagen wurden wieder sichtbar und es war wunderschön zu beobachten wie perfekt sie ihre Nase einzusetzen wusste. Auch die hohen Yorkshire Steinmauern machten ihr nach ersten Sprungversuchen keine Probleme mehr.
Und dann war da natürlich auch noch Fay, der Neuzugang in Whitethorn. Fay verzauberte uns sofort alle mit ihrem Charme. Nur Jade wollte von dem kleinen Feger nichts wissen. Ruby hingegen fand die kleine ganz Klasse und übte schon mal, wie das dann so ist, wenn man Mutter ist;-)
Nach drei Wochen Erholung unter Freunden mussten wir uns schweren Herzens wieder auf den Rückweg machen. Reich an neuen Erfahrungen und voll von wunderschönen Impressionen und Erinnerungen freuen wir uns schon auf unsere nächste Reise nach England…














































